Unser Haptik Studio

Barrierefreies
Bad

So gehen Sie im Alter (nicht) baden

Barrierefreiheit wird vor dem Hintergrund des demografischen Wandels immer bedeutsamer – nicht nur in öffentlichen Einrichtungen, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Hier versteht man unter dem Begriff die Ausgestaltung des Wohnraums mit dem Ziel, Selbstständigkeit, Mobilität und Sicherheit auch im hohen Alter oder bei Vorliegen einer körperlichen Behinderung zu ermöglichen.

Vorteile des barrierefreien Bades
  • alte oder körperlich behinderte Menschen bleiben trotz eingeschränkter Beweglichkeit weiter selbstständig und mobil
  • Sicherheit für Pflegebedürftige und Pflegende
  • hoher Komfort
Unser Service für das barrierefreie Bad

Die Badprofis von Lutz Kottsieper planen barrierefreie Bäder oder
bauen bestehende Badezimmer barrierefrei um.

Sie profitieren von

  • 20-jähriger Erfahrung,
  • ausgebildeten Meisterhandwerkern mit,
  • hohem Know-how,
  • umfassender, unverbindlicher Beratungsleistung,
  • barrierefreiem Umbau innerhalb eines Tages sowie,
  • Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln.

Gesetzliche Regelungen

Die Grundlagen für das barrierefreie Bad sind vom Gesetzgeber genau geregelt. Die Einhaltung dieser Regelungen aus DIN 18025-1 (Wohnungen für Rollstuhlfahrer) sowie DIN 18025-2 (barrierefreie Wohnungen) sind vor allem dann maßgeblich, wenn Sie etwa einen Zuschuss von der Pflegekasse beantragen möchten. Geregelt werden in diesen Regelungen unter anderem Mindestabstände, die Duschfläche, Bewegungsflächen, Höhen für Toilette und Waschtisch und die Türbreite.

Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit

Ein Badezimmer hält zahlreiche Möglichkeiten für die barrierefreie Ausgestaltung bereit. Viele davon sind bereits in jüngeren Jahren attraktiv: So sind etwa ebenerdige Walk-in-Duschen heute weit verbreitet. Und auch ein höherer Toilettensitz ist sehr angenehm und gelenkschonend. Einige der wichtigsten baulichen Änderungen haben wir hier für Sie aufgeführt.

  • Von der Wanne zur Dusche: Ein- und Ausstieg in eine Wanne sind für gebrechliche oder körperlich behinderte Menschen entweder gar nicht mehr oder nur noch mit hohem Unfallrisiko zu meistern. Hier empfiehlt es sich, die Badewanne gegen eine geräumige Walk-in-Dusche auszutauschen. Eine Walk-in-Dusche verfügt über einen breiten, ebenerdigen Zugang. Der flache Boden wird rutschfest ausgelegt. Auch ein Sitzhocker findet in der Kabine Platz. Die Wände können zur zusätzlichen Sicherheit mit Haltegriffen versehen werden. Der Umbau nimmt nur wenige Stunden in Anspruch. Dank moderner Wandpaneele ist auch keine lange Trockenzeit erforderlich. Die Dusche kann sofort benutzt werden.
  • Barrierefreie Dusche: Die barrierefreie Dusche ist ebenerdig, kommt also ohne klassische Duschwanne aus. Breite Türen erleichtern den Zugang. Die großzügig gestaltete Duschfläche erlaubt es, einen Sitzhocker zu platzieren, sodass die Dusche im Sitzen genossen werden kann. Der Boden ist rutschfest, Haltegriffe an den Wänden bieten zusätzliche Sicherheit.
  • Barrierefreier Waschtisch: Beim barrierefreien Waschtisch muss zum einen ausreichend Standfläche davor gewährleistet werden, zum anderen sollte er unterfahrbar sein, damit auch Rollstuhlfahrer ihn problemlos nutzen können. In diesem Fall ist auch die Anbringungshöhe wichtig: Das barrierefreie Waschbecken muss nach DIN-Norm in mindestens 80 cm Höhe angebracht werden. Zur besseren Sicherheit gibt es auch Waschbecken mit integrierten Haltegriffen.
  • Barrierefreie Toilette: Zum barrierefreien WC gehören ausreichend Bewegungsspielraum, Haltegriffe, eine Sitzhöhe von 46 bis 48 cm (gegenüber der Standardhöhe von 42 cm) sowie eine gut erreichbare Spülung. Manche Modelle verfügen zudem noch über eine Rückenlehne. Für Haushalte, die aus Personen unterschiedlicher Altersgruppen bestehen, kommt vielleicht auch eine höhenverstellbare Toilette infrage.

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, das Bad barrierefrei, sicher, altersgerecht und rollstuhlgeeignet umzubauen. Besprechen Sie mit uns einfach Ihre Bedürfnisse und Anforderungen und wir erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot!

Förderung für das barrierefreie Badezimmer

Es gibt unterschiedliche Institutionen und Einrichtungen, die Förderprogramme für den barrierefreien Badezimmer-Umbau anbieten. Die Anforderungen sind dabei unterschiedlich: Manche bestehen auf den Einhalt der gesetzlich geregelten DIN-Normen, aber viele Pflege- und Krankenkassen sowie Stiftungen und Sozialhilfeträger sind großzügiger. Ganz ohne Auflagen können Sie etwa über die Hilfsmittelverordnung der Krankenkassen Fördermittel für die Anschaffung von Toilettensitzerhöhungen, Haltegriffen, Decken-Boden-Stangen, Duschhockern oder Badewannenlifts beantragen.

Unterstützung gewähren u. a. folgende Institutionen

  • Pflegekassen und Pflegeversicherungen: bis 4.000 Euro
  • Krankenkassen: Elemente der Badausstattung
  • Stiftungen: abhängig von der Stiftung von 500 bis 5.000 Euro
  • Sozialhilfeträger
  • Eingliederungshilfe
  • KfW: Kredite (Programm 159) oder Investitionszuschuss in Höhe von 12,5 % (Programm 455)

Pflegekassen und Pflegeversicherungen bezuschussen unter anderem den Umbau zur ebenerdigen Dusche, die Installation von Halte- und Stützgriffen sowie den Einbau einer höheren Toilette mit bis zu 4.000 Euro. Voraussetzungen dafür sind unter anderem das Vorliegen eines Pflegegrades sowie der Nachweis, dass die Umbaumaßnahmen zum Erhalt der Selbstständigkeit notwendig sind. Zudem muss der Förderantrag vor dem Umbau gestellt werden. Es ist nicht möglich, den Zuschuss rückwirkend einzufordern. Gern stehen wir Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um die Antragstellung.

 

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